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Im ersten, konzeptionellen Schritt wird ein ein Pflichtenheft erarbeteitet, das ebenso wie bei einer individuellen Softwareentwicklung die Ziele und Kriterien des Projektes genau beschreibt und von beiden Projektparteien abgenommen wird.
Zur Festlegung der Projektziele müssen zunächst die beteiligten Systeme und Anwendungen, sowie die vorhandenen Infrastrukturkomponenten identifiziert und analysiert werden. Benutzer, Gruppen und Rollen sind in diesem konzeptionellen Schritt zu definieren, ebenso muss die fachliche, technische und optische Integration der vorhandenen Systeme unter der neuen Portaloberfläche erarbeitet werden. Auch die nahtlose Authentifizierung und Autorisierung der Nutzer an allen beteiligten Anwendungen muss erarbeitet werden. Nicht zuletzt ist die technische - oder gar noch die fachliche - Umsetzung von abzubildenden Prozessen zu modellieren.
Auf dieses technische Konzept folgt meist die Auswahl eines geeigneten Systems, dass die Anforderungen abdeckt und sowohl eine schnelle Umsetzung als auch einen reibungslosen Betrieb gewährleistet.
Nach dem Treffen der grundsätzlichen Entscheidungen kann die Abarbeitung der einzelnen Arbeitspakete im Projektteam erfolgen, dabei wird ein Modell analog einer individuellen Softwareentwicklung angewandt. Besondere Bedeutung kommt hier dem Projektmanagement zu, da meist mehrere Fachabteilungen, technisches Personal, die späteren Nutzer des Portals und Bestandsanwendungen unterschiedlichster Herkunft und Qualität im Spiel sind.
Sind die Projektziele erreicht, wird nach einer Schulungsphase und Übergabe der Dokumentation in den Betriebsprozess übergeleitet.