Fachbegriffe einfach erklärt
Was Sie schon immer für das nächste Buzzword-Bingo wissen wollten.
Digitale Plattformstrategien für Maschinenbauer
Digitale Themen bringen ihre eigene Sprache mit. In unserem Whitepaper “Digitale Plattformstrategien für Maschinenbauer” kommen wir leider auch nicht umhin, diese zu verwenden.
Doch falls Sie einen bestimmten Begriff nicht genau verstehen oder auch unsere ganz einfache Erläuterung dazu interessiert, können Sie hier die verlinkten Begriffe nachschlagen.
Und sollten immer noch Fragen offen sein, freuen wir uns über Ihre direkte Anfrage. Dafür sind wir schließlich da!
Unser DXP-Glossar
API - B2B - CTA - CDP - CMS - Conversion Rate - CRM - Customer Journey - DAM - DevOps - DXP - ERP - Headless - IoT - Lead-Nurturing - Lead-Scoring - No-Code- Low Code Integration - Marketing Automation - KI - Pay-per-Use - Personalisierung - PIM - Predictive Maintainance - Recommendation Engine - Workflow-Automatisierung
API - Application Programming Interface
Eine API ist eine standardisierte Schnittstelle, über die unterschiedliche Software-Systeme strukturiert miteinander kommunizieren können.
Sie definiert, welche Daten oder Funktionen ein System einem anderen zur Verfügung stellt – beispielsweise Produktdaten aus dem PIM, Kundendaten aus dem CRM oder Bestellinformationen aus dem ERP. APIs ermöglichen es, Systeme flexibel zu verbinden, ohne deren interne Logik offenzulegen oder individuell anpassen zu müssen.
In einer DXP bilden APIs die technische Grundlage für Integrationen, Headless-Architekturen und kanalübergreifende Ausspielung von Inhalten. Sie sorgen damit für Skalierbarkeit, Austauschbarkeit einzelner Komponenten und eine zukunftssichere Systemlandschaft.
B2B - Business to Business
B2B bezeichnet Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen – im Gegensatz zu B2C, bei dem sich Angebote direkt an Endverbraucher richten.
Im B2B-Umfeld sind Produkte und Dienstleistungen häufig erklärungsbedürftig, individuell konfigurierbar und mit längeren Entscheidungsprozessen verbunden. Mehrere Beteiligte aus unterschiedlichen Fachbereichen wirken an einer Kaufentscheidung mit. Entsprechend komplex sind auch die Anforderungen an digitale Kommunikation, Informationsbereitstellung und Vertriebsprozesse.
Eine DXP unterstützt B2B-Unternehmen dabei, diese Komplexität strukturiert abzubilden und relevante Inhalte zielgerichtet bereitzustellen.
CTA - Call-to-action
Ein Call-to-Action ist eine gezielte Handlungsaufforderung innerhalb eines digitalen Angebots, beispielsweise „Angebot anfordern“, „Beratung vereinbaren“ oder „Ersatzteil bestellen“.
Er führt Nutzerinnen und Nutzer strukturiert zum nächsten sinnvollen Schritt im Entscheidungs- oder Kaufprozess. Im B2B-Kontext sind CTAs häufig stärker beratungs- oder serviceorientiert als rein transaktional. In Verbindung mit Personalisierung, Datenanalyse und Marketing Automation können CTAs zielgruppenspezifisch ausgespielt und optimiert werden. So werden aus informativen Inhalten messbare Interaktionen.
CDP - Customer Data Platform
Eine Customer Data Platform - kurz: eine CDP - ist ein zentrales System, das Kundendaten aus vielen unterschiedlichen Quellen sammelt, zusammenführt und vereinheitlicht – beispielsweise aus Website-Interaktionen, CRM-Systemen oder Transaktionsdaten.
Durch diese Zusammenführung entsteht ein vollständiges, 360-Grad-Kundenprofil, das ein einheitliches Bild über Verhalten, Präferenzen und Interaktionen liefert.
Auf dieser Grundlage lassen sich Zielgruppen besser segmentieren, personalisierte Inhalte und Angebote ausspielen und Kampagnen effektiver steuern, weil Entscheidungen auf fundierten Daten beruhen.
Beim Einsatz mit der Ibexa DXP schafft die CDP so die Grundlage für konsistente, kanalübergreifende Kundenerlebnisse und ein tieferes Verständnis der Kundenbedürfnisse.
CMS - Content Management System
Ein Content Management System (CMS) ermöglicht die Erstellung, Pflege und Veröffentlichung digitaler Inhalte für Websites ohne dass dafür Programmierkenntnisse erforderlich sind.
Es bildet die redaktionelle Grundlage für Websites, Portale oder andere digitale Anwendungen. In einer Digital Experience Platform (DXP) ist das CMS jedoch nur ein Bestandteil einer umfassenderen Plattform: Es verwaltet Inhalte nicht isoliert, sondern verknüpft sie mit Produktdaten, Personalisierung, Commerce-Funktionen und weiteren Systemen. So entstehen kontextbezogene, zielgruppenspezifische Inhalte statt statischer Webseiten.
Das CMS ist damit die redaktionelle Steuerzentrale innerhalb der DXP.
CR - Conversion Rate
Die Conversion Rate beschreibt das Verhältnis zwischen der Anzahl der Besucher einer Website und der Anzahl derjenigen, die eine gewünschte Aktion ausführen – beispielsweise eine Anfrage stellen, ein Whitepaper herunterladen oder eine Bestellung abschließen.
Sie wird in Prozent angegeben und zeigt, wie effektiv digitale Inhalte und Prozesse Nutzer zu einer konkreten Handlung führen. Im B2B-Kontext kann eine Conversion sowohl eine direkte Transaktion als auch eine qualifizierte Kontaktaufnahme sein.
Eine optimierte Conversion Rate deutet darauf hin, dass Inhalte, Personalisierung, Nutzerführung und Call-to-Actions gut auf die Zielgruppe abgestimmt sind.
Für DXP-Projekte, insbesondere in Verbindung mit Personalisierung und Marketing Automation wird sie zu einer zentralen Kennzahl für die Wirksamkeit digitaler Plattformen.
CRM - Customer Relationship Management
Ein Customer Relationship Management (CRM) System dient der strukturierten Verwaltung von Kundenbeziehungen und Vertriebsaktivitäten.
Es speichert Informationen zu Kontakten, Unternehmen, Angeboten, Verkaufschancen und bisherigen Interaktionen und unterstützt damit Marketing, Vertrieb und Service im täglichen Geschäft. Ziel ist es, Kundenbeziehungen systematisch zu entwickeln und Transparenz über alle relevanten Aktivitäten zu schaffen.
Ist das CRM mit der DXP verbunden, kann es wichtige Daten über Zielgruppen und Leads bereitstellen, mit der die Ausspielung personalisierter Inhalte und zielführender Call-to-Actions optimiert und damit das individuelle Kundenerlebnis deutlich verbessert werden kann. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn die Website auch Offline-Aktivitäten berücksichtigen kann und etwa den letzten Ansprechpartner für das Unternehmen vorschlägt.
Customer Journey
Die Customer Journey beschreibt die einzelnen Phasen und Berührungspunkte, die ein potenzieller Kunde vom ersten Interesse bis zur Kaufentscheidung und darüber hinaus durchläuft.
Im B2B-Umfeld umfasst sie häufig längere Entscheidungsprozesse mit mehreren Beteiligten, Informationsquellen und Kontaktpunkten – etwa Website, Fachartikel, Beratungsgespräch oder Serviceportal. Ziel ist es, diese Reise zu verstehen und Inhalte sowie Angebote passend zur jeweiligen Phase bereitzustellen.
Eine DXP unterstützt dabei, in Echtzeit relevante Informationen kanalübergreifend und kontextbezogen auszuspielen. So wird die digitale Kommunikation entlang der gesamten Customer Journey strukturiert und wirkungsvoller gestaltet.
DAM - Digital Asset Management
Ein Digital Asset Management (DAM) System übernimmt die zentralen Verwaltung und Organisation digitaler Medien wie Bilder, Videos, Grafiken, Dokumente oder Präsentationen.
Es stellt sicher, dass Medien strukturiert abgelegt, versioniert, verschlagwortet und kanalübergreifend nutzbar sind. Dadurch wird vermieden, dass Dateien mehrfach gespeichert oder in unterschiedlichen Varianten verwendet werden. Besonders in internationalen und produktintensiven Unternehmen sorgt ein DAM für Konsistenz, Markenqualität und effiziente Arbeitsprozesse.
In Verbindung mit einer DXP ermöglicht es die gezielte Ausspielung passender Medien an allen digitalen Touchpoints.
DevOps
DevOps bezeichnet einen Ansatz, bei dem Entwicklung (Development) und IT-Betrieb (Operations) eng zusammenarbeiten, um Software schneller, stabiler und effizienter bereitzustellen.
Ziel ist es, Releases zu automatisieren, Fehlerquellen zu reduzieren und Systeme kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dazu gehören beispielsweise automatisierte Deployments, Monitoring, Skalierung und Sicherheitsupdates. Wird eine Plattform als „Platform as a Service“ (PaaS) bereitgestellt – wie die Ibexa DXP – übernimmt der Anbieter viele infrastrukturelle Aufgaben wie Hosting, Wartung und technische Updates.
Dadurch können interne IT-Teams entlastet und DevOps-Aufwände deutlich reduziert werden, während gleichzeitig Stabilität und Skalierbarkeit gewährleistet bleiben.
DXP - Digital Experience Platform
Eine Digital Experience Platform (DXP) ist eine integrierte Plattform, die Inhalte, Daten, Systeme und Prozesse zusammenführt, um digitale Kundenerlebnisse zentral zu steuern.
Sie verbindet Funktionen wie Content Management, Commerce, Personalisierung, Integration und Analyse auf einer gemeinsamen technologischen Basis. Ziel ist es, digitale Touchpoints – etwa Website, Portal, E-Commerce oder App – konsistent und skalierbar zu betreiben. Im Unterschied zu isolierten Einzellösungen ermöglicht eine DXP eine ganzheitliche Plattformstrategie. So entsteht eine strukturierte Grundlage für nachhaltige digitale Kommunikation und Geschäftsmodelle im B2B-Umfeld.
ERP - Enterprise Resource Planning
Ein Enterprise Resource Planning (ERP) System ist das zentrale Steuerungssystem für die internen Geschäftsprozesse eines Unternehmens. Es verwaltet unter anderem Stammdaten, Aufträge, Preise, Bestände, Produktionsdaten sowie Finanz- und Logistikprozesse. Während ERP-Systeme operative Abläufe und Transaktionen steuern, sind sie in der Regel nicht darauf ausgelegt, Inhalte oder Kundenerlebnisse über digitale Kanäle zu orchestrieren.
Im Zusammenspiel mit DXP, PIM oder CDP liefert das ERP die verlässliche Datenbasis für betriebswirtschaftliche Informationen und Prozesse. Die DXP kann die digitale Kommunikation damit verbindlich und flexibel gestalten.
Headless
„Headless“ bezeichnet eine Systemarchitektur, bei der das Backend (Inhalte, Daten, Logik) technisch vom Frontend (Darstellung im Web, App oder anderen Kanälen) getrennt ist - oder im Fall von der Ibexa DXP - sein kann.
Inhalte werden über standardisierte Schnittstellen (APIs) bereitgestellt und können flexibel auf unterschiedlichen Endgeräten oder Anwendungen ausgespielt werden. Dadurch ist die Gestaltung der Benutzeroberflächen unabhängig von der zugrunde liegenden Systemlogik möglich.
Für Unternehmen bedeutet das mehr Flexibilität bei der Entwicklung neuer Touchpoints und eine bessere Skalierbarkeit digitaler Angebote.
Eine DXP, die den Headless-Ansatz unterstützt, ermöglicht die konsistente Nutzung von Inhalten über Website, Portal, E-Commerce, Apps oder weitere Kanäle hinweg.
IOT - Internet of Things
Das Internet of Things (IoT) beschreibt die Vernetzung physischer Geräte, Maschinen oder Sensoren mit digitalen Systemen über das Internet.
Dabei werden Betriebs- oder Zustandsdaten erfasst, übertragen und ausgewertet – beispielsweise zur Überwachung, Wartung oder Optimierung von Anlagen. Im Maschinenbau ermöglicht IoT die Integration von Echtzeitdaten in digitale Plattformen, etwa für Serviceportale oder Predictive-Maintenance-Anwendungen.
In Verbindung mit einer DXP können diese Daten genutzt werden, um relevante Informationen, Hinweise oder Angebote gezielt bereitzustellen. So entsteht eine direkte Verbindung zwischen physischer Maschine und digitalem Kundenerlebnis.
Lead-Nurturing
Lead-Nurturing bezeichnet den systematischen Aufbau und die Weiterentwicklung von Kontakten, die bereits Interesse gezeigt haben, aber noch nicht kaufbereit sind.
Der Begriff leitet sich vom Englischen "to nuture" = "pflegen" und "sorgen" ab.
Ziel ist es, diese Interessenten mit relevanten Informationen, Inhalten oder Angeboten schrittweise durch den Entscheidungsprozess zu begleiten. Im B2B-Umfeld geschieht dies häufig über automatisierte E-Mail-Strecken , personalisierte Inhalte oder gezielte Follow-ups durch den Vertrieb. Lead-Nurturing basiert auf Daten aus CRM, CDP oder ERP und orientiert sich am jeweiligen Informationsbedarf des potenziellen Kunden.
Hat eine DXP-basierte Website Zugriff auf solche Informationen, kann sie wirkungsvoll unterstützen, aus ersten Kontakten qualifizierte Leads mit höherer Abschlusswahrscheinlichkeit zu entwickeln.
Lead-Scoring
Lead-Scoring ist ein Verfahren zur Bewertung und Priorisierung von Interessenten auf Basis definierter Kriterien.
Dabei werden beispielsweise Interaktionen mit der Website, Downloads, Öffnungen von E-Mails oder Unternehmensmerkmale wie Branche und Größe berücksichtigt. Jedem Kontakt wird ein Punktwert zugewiesen, der Aufschluss darüber gibt, wie relevant oder vertriebsnah dieser Lead ist. Ziel ist es, Marketing- und Vertriebsressourcen gezielt auf die vielversprechendsten Kontakte zu fokussieren. In Verbindung mit DXP, CRM und Marketing Automation ermöglicht Lead-Scoring eine strukturierte und datenbasierte Übergabe vom Marketing an den Vertrieb.
No-Code- / Low-Code-Integration
No-Code- und Low-Code-Integrationen ermöglichen die Anbindung von Systemen und Datenquellen mit minimalem oder ganz ohne individuelle Programmierung.
Statt komplexer Schnittstellenentwicklungen werden Integrationen über grafische Oberflächen, Konnektoren und vordefinierte Bausteine konfiguriert. Dadurch lassen sich Prozesse schneller umsetzen, anpassen und erweitern, ohne tief in die Softwareentwicklung eingreifen zu müssen. Das erhöht Flexibilität und reduziert Implementierungsaufwand.
Die Ibexa DXP bietet mit dem Modul Ibexa Connect out-of-the-box eine solche Integrationslösung, die es ermöglicht, unterschiedliche Systeme effizient und skalierbar miteinander zu verbinden.
Marketing Automation
Marketing Automation bezeichnet die automatisierte Steuerung und Ausführung von Marketingprozessen auf Basis definierter Regeln und Nutzerdaten.
Dazu zählen beispielsweise auf den individuellen Kaufprozess ausdefinierte und personalisierte E-Mail-Strecken, Lead-Nurturing-Prozesse, Kampagnenausspielungen oder Trigger-Kommunikation nach bestimmten Interaktionen. Ziel ist es, Interessenten systematisch zu begleiten und relevante Inhalte zum richtigen Zeitpunkt bereitzustellen – ohne jeden Schritt manuell steuern zu müssen. Auch können Interessenten mit diesen Methoden aktiv angesprochen werden, um sie wieder auf die Website-Plattform zurück zu holen.
Im Zusammenspiel mit DXP, CRM und CDP greift Marketing Automation auf zentrale Kundendaten zurück und sorgt für konsistente, kanalübergreifende Kommunikation. Durch den hohen Automatisierungsgrad wird der Vertrieb so wirksam und messbar unterstützt.
KI - Künstliche Intelligenz (AI - Articial Intelligence)
Künstliche Intelligenz bezeichnet Systeme, die auf Basis von Daten eigenständig Muster erkennen, Inhalte generieren oder Entscheidungen unterstützen können.
Im Kontext einer DXP kommt KI beispielsweise bei der Erstellung und Optimierung von Texten, der automatischen Verschlagwortung, Übersetzung, Personalisierung oder Analyse von Nutzerverhalten zum Einsatz. Ziel ist es, redaktionelle und operative Prozesse zu beschleunigen und gleichzeitig die Qualität sowie Relevanz digitaler Inhalte zu erhöhen.
Die Ibexa DXP bietet mit dem Modul AI Catalyst eine integrierte Lösung, über die unterschiedlichste KI-Funktionen einfach in die Backend-Masken eingebunden werden können. Dadurch lassen sich Arbeitsprozesse deutlich effizienter gestalten, ohne bestehende Systemstrukturen grundlegend verändern zu müssen.
Pay-per-Use
Pay-per-Use bezeichnet ein nutzungsbasiertes Geschäftsmodell, bei dem nicht der Besitz einer Maschine oder Software im Vordergrund steht, sondern deren tatsächliche Nutzung abgerechnet wird.
Im Maschinenbau kann dies beispielsweise bedeuten, dass Kunden pro produzierter Einheit, Betriebsstunde oder Nutzungsvorgang zahlen. Digitale Plattformen und IoT-Technologien ermöglichen dabei die präzise Erfassung und transparente Abrechnung dieser Nutzungsdaten. Pay-per-Use schafft neue Erlösmodelle, stärkt langfristige Kundenbeziehungen und senkt gleichzeitig Einstiegshürden für Investitionen.
Eine DXP kann diese Modelle unterstützen, indem sie Nutzungsdaten, Abrechnungslogik und digitale Services in einer gemeinsamen Plattform integriert.
Personalisierung
Personalisierung bezeichnet die gezielte Anpassung von Website-Inhalten, Angeboten oder Funktionen an bestimmte Nutzergruppen oder individuelle Besucher in Echtzeit.
Im B2B-Kontext geschieht dies häufig auf Basis von Branche, Rolle im Unternehmen, Standort, bisherigen Interaktionen oder bekannten Kundendaten (siehe auch CRM oder CDP). Ziel ist es, komplexe Informationen relevanter darzustellen und Entscheidungsprozesse zu unterstützen, anstatt allen Besuchern die gleichen Inhalte zu zeigen.
Analog zu einem guten Vertriebsmitarbeiter, der sich für jeden Kundenkontakt individuell einstellt, soll diese Fähigkeit auf die digitalen Kanäle übertragen werden.
In einer DXP wird Personalisierung regelbasiert oder datengetrieben umgesetzt und kanalübergreifend ausgespielt. So entstehen individuellere und effizientere Nutzererlebnisse – auch in komplexen B2B-Strukturen.
PIM - Product Information Management (System)
Ein Product Information Management (PIM) System dient der zentralen Verwaltung, Anreicherung und Strukturierung von Produktinformationen.
Es bündelt Daten wie technische Merkmale, Beschreibungen, Medien, Übersetzungen und Marketingtexte aus unterschiedlichen Quellen und stellt sie konsistent für verschiedene Kanäle bereit.
Ziel ist es, Produktdaten effizient zu pflegen und gleichzeitig Qualität, Vollständigkeit und Aktualität sicherzustellen. Besonders im B2B-Umfeld mit komplexen Sortimenten schafft ein PIM Transparenz und reduziert manuellen Abstimmungsaufwand.
In Kombination mit einer DXP bildet ein PIM die Grundlage für konsistente Produktkommunikation über Website, E-Commerce, Portale und weitere digitale Touchpoints hinweg.
Predictive Maintenance
Predictive Maintenance bezeichnet die vorausschauende Wartung von Maschinen auf Basis von Echtzeit- und Sensordaten.
Durch die kontinuierliche Analyse von Betriebszuständen lassen sich potenzielle Ausfälle frühzeitig erkennen, bevor es zu ungeplanten Stillständen kommt. Im Maschinenbau ermöglicht dies eine höhere Anlagenverfügbarkeit, geringere Wartungskosten und eine bessere Planbarkeit von Serviceeinsätzen. IoT-Technologien liefern die notwendigen Daten, während digitale Plattformen diese Informationen strukturiert auswerten und bereitstellen.
In Verbindung mit einer DXP können Wartungshinweise, Serviceangebote oder Ersatzteile gezielt und kontextbezogen in Kundenportalen oder Serviceanwendungen integriert werden.
Recommendation Engine
Eine Recommendation Engine ist ein System, das auf Basis von Nutzerdaten und Verhaltensmustern automatisiert passende Inhalte, Produkte oder Services vorschlägt.
Dabei werden beispielsweise bisherige Interaktionen, Interessen, Käufe oder vergleichbare Nutzerprofile berücksichtigt. Ziel ist es, Relevanz zu erhöhen und Nutzer gezielt zu unterstützen – etwa durch Produktempfehlungen, weiterführende Inhalte oder personalisierte Angebote.
In einer DXP arbeitet die Recommendation Engine im Hintergrund und nutzt Daten aus CRM, CDP oder PIM, um Empfehlungen kanalübergreifend auszuspielen. So entstehen individuellere Kundenerlebnisse und eine höhere Conversion-Wahrscheinlichkeit.
Workflow-Automatisierung
Workflow-Management bezeichnet die strukturierte Steuerung von Arbeitsabläufen – beispielsweise bei der Erstellung, Prüfung, Freigabe und Veröffentlichung von Inhalten oder Produktdaten.
Zuständigkeiten, Freigabestufen und Prozessschritte werden klar definiert und transparent abgebildet.
Durch Automatisierung können wiederkehrende Aufgaben wie Benachrichtigungen, Statuswechsel, Übersetzungsprozesse oder Publikationen regelbasiert ausgelöst werden. Ziel ist es, Abläufe effizienter, nachvollziehbarer und weniger fehleranfällig zu gestalten.
In einer DXP sorgen Workflow-Management und Automatisierung dafür, dass komplexe digitale Prozesse skalierbar und unternehmensweit konsistent umgesetzt werden können.